Oszilloskop
mit Multimeter und Funktionsgenerator / 5,7"
TFT-Farbdisplay /
FFT-Analyse / hohe Samplingrate/ USB-Schnittstellen
/
Lithium-Ionen-Akku
Das Oszilloskop
PCE-DSO8060 ist ein 3 in 1 Oszilloskop. Neben der
Oszilloskop-Funktion ist dieses Oszilloskop mit
einem Multimeter und einem Funktionsgenerator
ausgestattet. Das Oszilloskop PCE-DSO8060 wurde für
den praktischen und mobilen Einsatz entwickelt.
Das große, LED beleuchtete LC-Display ist von
allen Seiten auch bei Sonneneinstrahlung gut
lesbar. Durch die angebrachte Transportlasche am
Oszilloskop lässt sich das Messinstrument überall
mit hinnehmen. Der angebrachte Gummischutz
verhindert, dass beim Transport oder bei der
Handhabung das Gehäuse vom Oszilloskop beschädigt
wird. Das handliche Oszilloskop steht großen
Tischgeräten in keinem nach. Es verfügt über
eine Bandbreite von bis zu 60 MHz und einer
Abtastrate von bis zu 250 MSamples pro Sekunde.
Neben der einfachen Messung von sämtlichen
Parametern der eingespeisten Signale nimmt das
Oszilloskop eine FFT-Analyse vor. Alle
Einstellungen von V / Div, S / Div oder der
Triggerung werden über die gummierten Tasten am
Oszilloskop vorgenommen. Die zwei Eingangskanäle
von dem PCE-DSO8060 Oszilloskop werden über
BNC-Anschlüsse mit den Tastköpfen verbunden.
Die sich im Lieferumfang befindlichen Tastköpfe
lassen sich im Tastverhältnis zwischen 1 : 1 und
10 : 1 umschalten. Ein einfacher Tastendruck reicht aus um aus dem
Oszilloskop ein Digitalmultimeter mit den
verschiedensten Messfunktionen wie
Spannungsmessung oder Kapazitätsmessung zu
machen. Der Anschluss der Messleitungen für das
Multimeter erfolgt über die am Oszilloskop
frontseitig angebrachten 4 mm Bananenbuchsen. Sollten Sie weitere Fragen
zu dem Oszilloskop haben, schauen Sie bitte auf
die folgenden technischen Daten oder rufen Sie
unsere Hotline an: 01805 976 990*. Unsere
Techniker und Ingenieure beraten Sie sehr gerne
bezüglich dem Oszilloskop PCE-DSO8060 oder allen
anderen Produkten auf dem Gebiet der Regeltechnik,
der Messgeräte
oder der Waagen
der PCE Deutschland GmbH. Hier finden Sie ein
weiteres Oszilloskop
mit ähnlichen Eigenschaften oder eine Übersicht
weiterer Oszilloskope
für vielfältige Einsatzfälle in der Industrie
und Forschung.
Technische
Spezifikation Multimeterfunktion vom Oszilloskop
PCE-DSO8060
Messbereich
Auflösung
Genauigkeit
Gleichspannung
60
mV
10
µV
±
1 % ± 1 Digit
600
mV
100
µV
±
1 % ± 1 Digit
6
V
1
mV
±
1 % ± 1 Digit
60
V
10
mV
±
1 % ± 1 Digit
600
V
100
mV
±
1 % ± 1 Digit
800
V
1
V
±
1 % ± 1 Digit
Wechselspannung
60
mV
10
µV
±
1 % ± 3 Digit
600
mV
100
µV
±
1 % ± 3 Digit
6
V
1
mV
±
1 % ± 3 Digit
60
V
10
mV
±
1 % ± 3 Digit
600
V
100
mV
±
1 % ± 3 Digit
Gleichstrom
60
mA
10
µA
±
1,5 % ± 1 Digit
600
mA
100
µA
±
1 % ± 1 Digit
6
A
1
mA
±
1,5 % ± 3 Digit
10
A
10
mA
±
1,5 % ± 3 Digit
Wechselstrom
60
mA
10
µA
±
1,5 % ± 3 Digit
600
mA
100
µA
±
1 % ± 1 Digit
6
A
1
mA
±
1,5 % ± 3 Digit
10
A
10
mA
±
1,5 % ± 3 Digit
Widerstand
600
Ω
0,1
Ω
±
1 % ± 3 Digit
6
kΩ
1
Ω
±
1 % ± 1 Digit
60
kΩ
10
Ω
±
1 % ± 1 Digit
6
MΩ
100
Ω
±
1 % ± 1 Digit
60
MΩ
1
kΩ
±
1,5 % ± 3 Digit
Kapazität
40
nF
10
pF
±
1 % ± 1 Digit
400
nF
100
pF
±
1 % ± 1 Digit
4
µF
1
nF
±
1 % ± 1 Digit
40
µF
10
nF
±
1 % ± 1 Digit
400
µF
100
nF
±
1 % ± 1 Digit
Hinweis:
Die kleinste messbare Kapazität vom Oszilloskop
ist 5 nF
Diodentest
0 ... 2 V
Durchgangsprüfung
< 30 Ω
Neben
der Oszilloskop-Funktion bietet das Oszilloskop
PCE-DSO8060 die Möglichkeit das Gerät als
Multimeter einzusetzen. Das Oszilloskop ist so in
der Lage Spannung, Strom, Widerstand, Kapazitäten
und viel mehr zumessen. Die Anzeige erfolg über
das große LC-Display. Neben dem numerischen Wert,
wird auf dem Oszilloskop ein Bargraph zur
Orientierung des Messwertes im Messbereich
angezeigt. Ebenfall erhält der Anwender Auskunft
darüber an welche Messbuchse die Messleitungen
angeschlossen werden soll.
Technische
Spezifikation Funktionsgenerator im Oszilloskop
PCE-DSO8060
Frequenzbereich
1 Hz (DC) - 25 MHz
Frequenzauflösung
0,1 %
Taktung
Digital / Analogwandler
2 kHz ... 200 MHz
Ausgabekanäle
Ein Kanal
Speichertiefe
4 KSamples
Vertikalauflösung
12 Bits
Stabilität
< 30 ppm
Amplitude
± 3,5 V max.
Ausgangsimpedanz
50 Ω
Ausgangsstrom
50 mA Is=
100 mA
Der
eingebaute Funktionsgenerator im Oszilloskop
PCE-DSO8060 ermöglicht eine Einkanalige Ausgabe
und Simulation von diversen Signalformen. Das
Oszilloskop ist in der Lage Sinusspannungen,
Dreieckssignale, Rechecksignale, gepulste oder
getaktete Signale auszugeben. Dabei kann der
Benutzer die Frequenz und die Amplitude frei
wählen. Neben der einfachen Ausgabe der Signale
Signale können am Oszilloskop verschiedene
Modulations- und Signalmodifizierungen vorgenommen
werden.
Das Umfangreiche Menü
im Oszilloskop ermöglicht schnelle und einfach
Einstellung des Funktionsgenerators. So ist es mit
Hilfe einer numerischen Tastatur möglich
sämtliche Parameter wie Ausgabefrequenz und
Ausgangsspannung direkt zu justieren. Dies
ermöglicht ein schnelles und vor allem präzises
Arbeiten mit dem Oszilloskop als
Funktionsgenerator. Im nebenstehenden Bild sehen
Sie die Einstellung der Frequenz und der Amplitude
bei einer FM-Modulierten Signalform über die
beschriebene Nummerntastatur.
Das
Oszilloskop PCE-DSO8060 wurde für den schnellen
und einfachen Einsatz entwickelt. Dieses
Oszilloskop findet sein Anwendungsgebiet in Labor
und Werkstatt. Durch die umfassenden Funktionen
wie Multimeter, Funktionsgenerator und Oszilloskop
ist das Oszilloskop PCE-DSO8060 vielfältig
einsetzbar. Die einfache Bedienung und das große
Display ermöglicht ein schnelles Arbeiten ohne,
dass der Anwender lange die Bedienungsanleitung
studieren muss.
Neben
dem eigentlichen Oszilloskop mit seiner
Multimeterfunktion und dem integrierten
Funktionsgenerator befinden sich sämtliche
Messleitungen. Ebenfalls wird das Oszilloskop mit
einem Steckernetzgerät, einer komfortable
Tragetasche und der umfangreichen
Bedienungsanleitung ausgeliefert. Die Tragetasche
ermöglicht einen geschützten Transport dieses 3
in 1 Oszilloskopes. Durch die 3-fach Funktionen,
die in dem Oszilloskop PCE-DSO8060 integriert sind
muss der Handwerker oder Techniker bei dem mobilen
Einsatz nicht 3 getrennte Geräte, also Oszilloskop,
Multimeter
und Funktionsgenerator,
in seinem Werkzeugkoffer mitnehmen. Dies spart
wertvollen Platz und vor allem enorme Kosten.
Der
eingebaute Funktionsgenerator vom PCE-DSO8060
Oszilloskop gibt vom Benutzer frei wählbare
Signalformen aus. Sinusformen, Dreieckssignale
oder Rechtecksignale sind für dieses Multitalent
kein Problem. Neben dem Netzbetrieb über das
mitgelieferte Stecker-Netzgerät lässt sich das
Oszilloskop über den eingebauten Li-Ion Akku
betreiben. Dieser Akku reicht für ca. 6 h
Dauerbetrieb. Wird das Oszilloskop im Akkubetrieb
benutzt, schaltet nach einer gewissen Zeit der
Nichtbenutzung das Display zur Akkuschonung aus.
Über einer der zwei an dem Oszilloskop
angebrachten USB-Schnittstellen kann das 3 in 1
Oszilloskop an den PC angeschlossen werden. Die
zweite Schnittstelle ermöglicht dem Benutzer die
angezeigten Bilder direkt auf einem USB-Stick
abzuspeichern.
Lieferumfang
vom Oszilloskop PCE-DSO8060
1 x Oszilloskop PCE-DSO8060, 2 x Tastköpfe zum
Oszilloskop PCE-DSO8060,
2 x Labormessleitungen, 1 x BNC Anschlusskabel, 1 x
Steckernetzteil, 1 x Li-Ion Akku, 1 x Bedienungsanleitung
Oszilloskop PCE-DSO8060, 1 x Software
Video zum
Oszilloskop
Wie
funktioniert ein digitales Speicher Oszilloskop?
Ein
Oszilloskop wird dort eingesetzt, wo elektrische
Signale visuell dargestellt werden sollen. Dabei
wird der Spannungsverlauf über der Zeit in einem
zweidimensionalen Koordinatensystem dargestellt.
Ein Speicher-Oszilloskop ist wie folgt aufgebaut
Das
mit dem Tastkopf aufgenommene Signal wird mit
Hilfe der analogen Eingangskreise im Oszilloskop
angepasst (Teiler, Verstaerker,). Anschließend
wird es im Oszilloskop auf einen A/D-Wandler gegeben. Der
A/D-Wandler ist ein Baustein, welcher eine
Analoge Eingangsspannung in einen digitalen
Zahlenwert umwandelt. Im festen Takt wird das
anliegende Signal nun abgetastet. Die Werte
werden in dem Speicher von dem Oszilloskop
hinterlegt. Über einen Prozessor werden diese
Werte ausgelesen und am Oszilloskop zur Anzeige gebracht.
Begriffe rund um das Oszilloskop
Samplerate
beim Oszilloskop: Die
Samplerate gibt an, wie oft das Oszilloskop das analoge Signal abtastet. Dabei werden gewöhnlich
die Anzahl der Abtastungen vom Oszilloskop pro Sekunde angegeben,
z.B. 500 MS/s (Megasamples pro Sekunde). Von der
Samplerate ist abhängig, bis zu welcher Frequenz
des Eingangssignals noch eine korrekte Anzeige
vom Oszilloskop erfolgt. Um eine gute Darstellung
zu erreichen, sollte die Samplerate von dem
Oszilloskop etwa das 10-fache der höchsten
erwarteten Eingangsfrequenz betragen.
Wenn das Oszilloskop ein Signal mit einer zu
niedrigen Samplerate abtastet, tritt der
sogenannte Alias-Effekt auf. Dieser Effekt
verursacht, dass das Oszilloskop eine Signalform
mit dem Vielfachen der Periodendauer von dem
wahren Signals anzeigt. Folgende Zeichnung es am
Oszilloskop verdeutlichen:
Die
roten Punkte markieren die Abtastungen vom
Oszilloskop. Aus
diesen rekonstruiert das Oszilloskop fälschlicherweise
ein Signal mit einer niedrigeren Frequenz. Um
dieses zu vermeiden, kann im Oszilloskop
Eingangsseitig ein Tiefpass-Filter eingesetzt
werden, welcher Frequenzen, die über der halben
Abtastfrequenz liegen, herausfiltert.
Ersatzzeit-Messfolge
mit dem Oszilloskop (Zeitversetzte Abtastung): Die
Ersatzzeit-Messfolge ist ein Hilfsmittel, mit
welchem ein Oszilloskop periodisch wiederkehrende
Signale auch mit niedrigen Sampleraten richtig
rekonstruieren kann. Dabei wird jede Periode von
dem Oszilloskop mehrmals abgetastet. Allerdings
werden die Zeitpunkte der Abtastung, im Bezug auf
den Anfang der Periode verschoben.
Nach
dem ersten Durchlauf (grün) tastet das
Oszilloskop das Signal noch weitere Male
Zeitversetzt ab (blau und orange). Dadurch kann
das Oszilloskop das Signal trotz niedriger
Abtastrate genau rekonstruieren. Dieses Verfahren
hat den Nachteil, dass das Signal periodisch und
wiederkehrend sein muss. Sehr kurze und einmalige
Ereignisse können von dem Oszilloskop nicht
aufgenommen werden.
Trigger
vom Oszilloskop: Wenn
ein Oszilloskop das Eingangssignal einfach von
links nach rechts immer wieder anzeigen würden,
könnte kein stehendes Bild erzeugt werden. Da
die Bildwiederholungsrate von einem Oszilloskop
gewöhnlich sehr hoch ist, und das Signal immer
von einem zufälligen Punkt anfangen würde, bekämen
wir nur ein springendes Bild. Um dieses Problem
zu lösen, wird bei jedem Oszilloskop ein Trigger
eingesetzt. Dieser ermöglicht ein stehendes
Bild, indem er detektiert, wann das
Eingangssignal einen bestimmten (beim Oszilloskop
manuell einstellbaren) Schwellenwert über- oder
unterschreitet. Sobald dieses so genannte
Trigger-Ereignis auftritt, wird das
Eingangssignal auf dem Display dargestellt. So
wird erreicht, dass das Signal von dem
Oszilloskop immer von demselben Punkt aus
beginnend, angezeigt wird. Weiterhin hat ein
Oszilloskop sehr oft die Möglichkeit, die
Triggerung über ein externes Signal vorzunehmen.
Dabei wird kann das Starten der Anzeige über
einen externen Eingang gesteuert. Ein modernes
Digital-Oszilloskop bietet auch weitere Trigger-Möglichkeiten
an.
Kalibrierung
vom Oszilloskop: Bei
einer Kalibrierung wird die Genauigkeit des Gerätes,
in diesem Fall bei dem Oszilloskop, festgestellt.
Dabei wird allerdings kein Eingriff in das
Messsystem unternommen, sondern es wird lediglich
die Abweichung der angezeigten Messwerte durch
das Anlegen von bekannten und sehr genauen Größen
bestimmt.
ISO
Kalibrierzertifikat Zu diesem Oszilloskop können
Sie ein ISO Kalibrierzertifikat bekommen. Das
Zertifikat ist auf Ihren Namen ausgestellt, und
bescheinigt die Genauigkeit des jeweiligen Gerätes.
Die Kalibrierung geschieht nach ISO 9000. Das heißt,
dass alle Größen rückführbar auf DKD-Normale
(DKD = Deutscher Kalibrierdienst) sind.
Hier
finden Sie mehr Informationen über die
Oszilloskop Kalibrierung:
Kalibrier-Zertifikat
zum Oszilloskop: Die
bei der Kalibrierung festgestellten Abweichungen
(Soll-Wert und Ist-Wert) von dem Oszilloskop
werden in einem Dokument, das
Kalibrier-Zertifikat, festgehalten.
Kalibrier-Intervall
vom Hand Oszilloskop: Um
immer eine höchstmögliche Genauigkeit zu gewährleisten,
ist es wichtig das Oszilloskop im wiederkehrenden
Zyklus neu zu Kalibrieren. Dieser Zeitraum
zwischen zwei Kalibrierungen entspricht dem
Kalibrier-Intervall. Kalibrier-Zertifikate haben
gewöhnlich eine Gültigkeit von 1 Jahr. Damit wäre
als Kalibrier-Intervall maximal 1 Jahr
anzunehmen.
Hier finden Sie
weitere Produkte aus der PCE-DSO Oszilloskop Serie