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Einige
Modelle der Datenlogger werden als
"Einmalgeräte" z.B. zur
Protokollierung beim See- oder
Lufttransport eingesetzt, andere
wiederum zur Messung und Überwachung
in der industriellen Produktion oder in
der Landwirtschaft. Alle Geräte werden
kalibriert ausgeliefert, aber speziell
die Datenlogger mit Feuchtesensor
neigen zur zeitlichen Drift. Daher
werden je nach Anwendungsfall Geräte
eingesetzt, die rekalibrierfähig sind
oder eben nicht. Die kalibrierfähigen
Datenlogger können entweder mit
optionalen Kalibrierkits kontinuierlich
rekalibriert werden oder die Geräte
werden in regelmässigen Abständen zur
Laborkalibrierung und Zertifizierung zu
uns eingeschickt.
Neben
der grossen Auswahl verschiedener
Datenlogger für nahezu alle
Einsatzbereiche haben wir Ihnen folgend
noch einige Informationen und
Anwendungsberichte zum Thema
aufgelistet:
Allgemein
Datenlogger sind Messgeräte, welche Messdaten über
eine bestimmte Zeit hinweg erfassen kann (z.B.
Temperaturen, Spannungen ....). Ein Datenlogger
besteht aus einem programmierbarem Prozessor, einem
Speicher, Schnittstellen und ein oder mehreren
Eingangskanälen zum Anschluss von versch. Sensoren.
Datenlogger besitzen meist eine eigene
Energieversorgung (z.B. durch Batterie oder Akku).
Über den Sensor werden die Messdaten erfasst. Durch
einen AD-Wandler werden diese Daten in
"speichergerechte" Daten gewandelt und auf dem
Speichermedium gespeichert. Dieser kann eine
Speicherkarte, ein EEPROM, eine Festplatte oder
sonstiges sein. Durch die Art der Speicherung kann
einem möglichen Datenverlust (bei leerer Batterie)
vorgebeugt werden. Die erfassten Daten werden über
die Schnittstellen (serielle Schnittstelle, USB,
LAN, Bluetooth) ausgelesen und mittels Software
ausgewertet. Über eine dieser Schnittstellen wird
ein Datenlogger auch für seinen Einsatz konfiguriert
(z.B. Start- und Endzeit der Messung, Messintervalle
usw.). Je nach gewünschten Messgrößen kann ein Gerät
ein oder mehrere Kanäle besitzen, um gleichzeitig
mehrere Sensoren anschließen zu können.
Datenlogger werden überall dort
eingesetzt, wo eine Langzeitaufnahme
eines Messparameters vorgenommen werden
soll, ohne dass ständig
Personal vor Ort anwesend
ist. So werden die Logger vor allem bei Feldversuchen, bei der
Überwachung von Transporten (z.B. LKW - Transporten), bei Versuchen
in der Lebensmittelindustrie, zur Fehleranalyse von Systemen (z.B.
bei schwankenden Spannungen in oder an einem System), bei
Qualitätsstudien, in Forschung und Entwicklung und in der Ausbildung
verwendet. Außerdem kann der Einsatz der Datenlogger auch im
Hobbybereich interessant sein.
Benutzung
Alle Datenlogger, egal ob die Geräte
im Mini-Format oder die Messgeräte mit
Datenlogger-Funktion, werden zunächst
mittels des Datenkabels an einen PC
oder Laptop angeschlossen, um über die
windowsfähige Software das Gerät zu
konfigurieren (Echtzeit, Messrate,
Startzeit, Stoppzeit ... (nicht alle
Logger verfügen über diese
Einstellmöglichkeiten - bitte lesen
Sie genau die technischen
Datenblätter)). Dann wird der
Datenlogger vom PC oder Laptop getrennt
und am Messort positioniert und startet
automatisch (einige Modelle müssen
auch manuell gestartet werden).
Die Datenlogger beginnen nun die
Messungen und speichern die Messwerte
intern ab. Wenn das vorgegebene Zeitintervall erreicht ist oder der interne
Speicher voll ist, schaltet der
Datenlogger ab. Jetzt kann das Gerät
wieder vom Messort entfernt und an
einen PC angeschlossen werden, um die
Daten auszulesen und auszuwerten.
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Info zum Parameter Feuchte
Bitte beachten Sie, dass verschiedene
Sensoren der Datenlogger der zeitlichen
Drift unterliegen. So sind besonders
die Feuchtesensoren davon betroffen.
Durch die zeitliche Drift wird die
Messgenauigkeit negati v beeinflusst. Einige der
Datenlogger, so z.B. die der Hobo-Serie
sind für eine bestimmte Einsatzzeit
kalibriert (ca. 2 Jahre). Dieser
Zeitraum deckt sich mit der Lebenszeit
der internen Batterie. Danach können
die Geräte nicht mehr benutzt werden.
Bei fast allen anderen Modellen der
Datenlogger ist eine Rekalibrierung
mittels eines optionalen
Feuchtestandards jederzeit möglich.
Zudem sind die Messgeräte mit
Datenlogger auch kalibrierfähig nach
DIN ISO 9000 und sind somit über Jahre
einsatzfähig. Sie können sie in Ihren betriebsinternen
ISO-Prüfmittel-Pool aufnehmen und zur jährlichen Rekalibrierung zu
uns oder in jedes akkreditierte Prüflabor schicken.
Hinweis: Bitte bedenken Sie immer, wenn Sie einen Datenlogger mit
mehreren Eingangskanälen verwenden, dass sich die Angabe der
maximalen Speicherkapazität immer auf einen Eingangskanal bezieht.
Sollten Sie also etwa einen Datenlogger mit vier Eingangskanälen
verwenden, dann teilt sich die maximal zur Verfügung stehende
Kapazität durch vier (Bsp.: Speicher max.: 32000 Byte bei Nutzung
von vier Eingangskanälen ergibt pro Kanal 8000 Byte). |